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Hochzeitsgeschichten – Matthias Römer

In unserer Rubrik „Hochzeitsgeschichten“ lassen wir Fotografen zu Wort kommen, denen das Thema Real Weddings – Echte Hochzeiten besonders am Herzen liegt. Lesen Sie hier über die Fotografen und ihre Erlebnisse.

Matthias über Matthias: Geboren im Jahr 1981 habe ich erst im Jahr 2011 die Fotografie für mich entdeckt. Das Feuer war entfacht – und von dem Tag an fiel es mir schwer ohne Kamera das Haus zu verlassen. Nachdem ich im Jahr 2015 meine erste Hochzeit fotografierte, wusste ich wohin meine fotografische Reise gehen sollte.
Menschen mit meinen Bildern eine Freude zu Bereiten – das ist eine Ehre auf die ich ganz besonders stolz bin. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn beispielsweise ein Brautpaar beim Betrachten ihrer Bilder Tränen in den Augen hat oder sich ein Pärchen oder eine Person einfach nur für schöne Bilder bei mir bedankt. Wenn ich einen Hochzeitstag mit der Kamera begleite, ist es so, als ob alles außerhalb dieses Ereignisses nicht existiert. Ich habe selbst nach Stunden nicht das Gefühl aufhören zu müssen, sondern freue mich je länger der Tag dauert. Ich fotografiere tolle Menschen an ihrem wichtigsten und schönsten Tag und halte all die Momente fest, die diesen Tag zu dem machen was er ist: Ein unvergessliches Ereignis.
Die Geburt unseres Sohnes im Jahr 2015 sowie meine berufliche Entwicklung in der Hochzeitsfotografie hat mich zu einem sehr glücklichen und dankbaren Menschen gemacht.

Hochzeitsgeschichte

Maren & Dirk heirateten an diesem Tag gleich zwei mal. Zuerst standesamtlich auf dem Schloss Zweibrüggen bei Übach-Palenberg und dann auf Haus Hohenbusch – einem ehemaligen Kloster in der Nähe von Erkelenz. Spektakuär ist der Gang durch die Allee, die aus über 30 Meter hohen Mammutbäumen besteht.

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Auf Schloss Zweibrüggen machten wir ein kurzes Paar-Shooting  im Garten des Schlosses, welches auch mit Obstbäumen bepflanzt war. Viel Obst lag schon auf dem Boden und wir scherzten noch darüber, dass man aufpassen müsse – mit DEN spitzen Absätzen an IHREN Schuhen. Ein paar Sekunden später hatte sie ein besonders schönes Apfel-Exemplar aufgespießt.

Ein Moment des Tages lies mich lange Zeit nicht los. Dirks Papa war Monate zuvor – als die Hochzeit schon feststand – überraschend gestorben. Da stand die Hochzeit bereits fest. Die Trau-Rednerin wollte diese Sache mit in Ihre Rede aufnehmen. Als der Moment gekommen war, fotografierte Ich nur Dirk und seine Emotion. In diesem einen Bild und obgleich es der glücklichste Tag seines Lebens war, steckte auch soviel Traurigkeit, dass ich mich hinter der Kamera wirklich zusammennehmen musste.

Als ich mich am späten Abend verabschiedete meinte Maren beim Abschied zu mir: „Du sag mal … haben wir eigentlich Bilder gemacht bei dem ich das lange Kleid trage ?“

Ich musste nachdenken und plötzlich war uns klar, was passiert war: Da sich Maren nochmals umziehen musste ( raus aus dem Standesamt-Kleid und rein ins große Brautkleid ) und dann an der Location der freien Trauung so viele Dinge in kürzester Zeit erledigt werden mussten UND es auch noch anfing zu regnen, ist das Ganze vollkommen „untergegangen“
Aber wir trafen uns 2 Wochen später zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort und hatten sogar noch Sonne – genau wie am Tag der Trauung. Die Illusion war perfekt und die Fotos, die dann später im Fotobuch untergemischt wurden, zeugten einzig und allein von EINEM wunderschönen Tag.

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Zur Website von Matthias Römer: Matthias Römer Hochzeitsfotografie

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